Arbeitspaket 10

Realisierung durchgängiger modellgetriebener Informationsarchitekturen für wandlungsfähige Intralogistik System-of-Systems mit Servicerobotern

Wissenschaftliche Leitung

Prof. Dr. Christian Schlegel

Wissenschaftliche Mitarbeiter

Timo Blender, M.Sc.
Nayabrasul Shaik, M.Sc.

Hintergrund

Ansatz

  • Das Konzept des „Digitalen Datenblattes“, eingeführt in EU H2020 RobMoSys und in BMWi PAiCE SeRoNet durch die Forschungsgruppe Schlegel, stellt die Grundlage dar für die Beschreibung der Fähigkeiten von (Verbünden von) Servicerobotern und deren Konfigurationsmöglichkeiten. Ein digitales Datenblatt auf verschiedenen Ebenen mit den jeweiligen Abstraktionen der Komplexität eines Serviceroboters dient somit sowohl der Kopplung zur digitalen Prozessplattform (Uni Ulm, AP14) als auch der Kopplung zu Bewertungen von alternativen Konfigurationen (HS Reutlingen, AP12).
  • Das Konzept der „Semantischen Konfiguration“ bildet im Zusammenspiel mit dem digitalen Datenblatt, den modellgetriebenen S/W-Bausteinen sowie den modellierten Informationsarchitekturen die Ausgangsbasis für weitere benutzerzentrierte Werkzeuge, um Serviceroboter als Werkzeuge und Assistenzsysteme für Personen bei der Erfüllung von Intralogistikaufgaben nutzen zu können.

Beitrag / Entstehender Mehrwert

  • Übergeordnetes Ziel ist das Explizieren, das Bewerten und die Nutzung von Variabilitätspunkten auf allen Architekturebenen eines Serviceroboters, einschließlich Verbünden von Servicerobotern. So sollen diese flexibel, nahtlos und mit prognostizierbarem Nutzen in Intralogistikprozesse und deren zugehörigen digitalen Infrastrukturen eingefügt werden können.
  • Nutzer sollen Serviceroboter und Verbünde von Servicerobotern vor Ort selbst als flexible Maschinen bedarfs- und aufgabenorientiert über rollenspezifische Mensch-Maschine-Schnittstellen innerhalb der vorgesehenen Variabilitätspunkte konfigurieren können, um so die individuellen Stärken der Menschen und der Serviceroboter für die jeweilige Aufgabenerfüllung zu kombinieren.
  • Die Fähigkeiten von (Verbünden von) Servicerobotern, sogenannte Skills, sollen mit dem Vokabular der Intralogistik zugänglich sein, so dass diese wie andere Ressourcen im Prozess-Repository abgelegt, verwaltet und mit traditionellen automatisierten Systemen sowie Personen im Mix betrieben werden können. Serviceroboter werden im Pool der Ressourcen somit schlicht eine weitere Option, um Flexibilität und Wandlungsfähigkeit zu realisieren.

Aktuelle Ergebnisse des Arbeitspakets